Netter Abend
Leise öffnet er die Tür, als er spät nachts von seinem Treffen mit den alten Kumpels heim kommt. Es war ein sehr feucht-fröhlicher Abend. Er schließt leise die Wohnungstür, bedacht darauf sie nicht zu wecken. Er hat ein etwas mulmiges Gefühl, weil er so spät heim kommt, wo er ihr doch versprochen hatte, es nicht so sehr ausarten zu lassen, nichts zu trinken und brav zu sein. Mit leisen Schritten geht er den dunklen Flur entlang, legt seine Schlüssel in das Schälchen auf dem Schuhschrank.
Er hat sich einen Plan zurecht gelegt... Ganz leise ins Bad, die Abendtoilette verrichten, und dann auf Zehenspitzen in das Schlafzimmer schleichen, sich ganz langsam ins Bett legen und sie ja nicht wecken. Es war wirklich schon spät, und sie wäre nicht sehr erfreut. Gesagt, getan. Katzengleich aber wankend folgt er seinem Plan und liegt letztendlich Bett des flammneuen Schlafzimmers, das erst wenige Tage zuvor geliefert wurde.
Er legt sich langsam auf den Rücken und atmet einmal tief und lange durch. Da ertastet seine linke Hand einen länglichen, mittelharten Gegenstand. Er kann ihn im Dunkeln weder erkennen noch zuordnen. Die zweite Hand zu Hilfe nehmend tastet er den Gegenstand ab. "Was ist das nur..." fragt er als er am harten Ende eine bewegliche Stelle bemerkt. Dem männlichen Forscherdrang folgend beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.
Brrrrrrrr... das gute Stück beginnt zu leben. Vollkommen überrascht wirft er es in die Luft, versucht es im Dunkeln zu fangen und... er verfehlt es natürlich.. Das Ding landet auf dem Laminatboden, rollt ein Stückchen weit unter das Bett und verharrt dort brummend. Das Laminat wirkt wie ein Geräuschverstärker, aus dem brrrrrr wird ein BRRRRRR. Er beginnt zu schwitzen. Halb auf der Bettkante liegend versucht er dieses brummende Etwas zu angeln. Seine Hand tastet den Boden unter dem Bett ab, wird aber nicht auf anhieb fündig. Er hebt seinen Kopf um zu prüfen, ob sie wirklich noch schläft. Zeitgleich ertastet sein Zeigefinger die Spitze des Ruhestörers. Freudig nimmt er dieses zur Kenntnis, kann aber nicht mehr verhindern dass er langsam von der Bettkante rutscht. Ein Gedanke schießt durch seinen Kopf: "Neeeeeiiiiin..." zu spät.
Mit einem dumpfen Knall landet er auf dem harten Laminat, prellt sich den Steiß und zu allem Überfluss schieben seine Finger den brummenden Gegenstand weiter unter das Bett. Sein Kopf schnellt hoch, schläft sie noch? Mit den Ausmaßen des neuen Schlafzimmers noch nicht vertraut, beschließen sein Kopf und der Nachttisch Bekanntschaft zu machen. „Auaaa“... er sagt nichts, denkt es nur. Langsam reißt sein Geduldsfaden. Mit langem Arm greift er den Ruhestörer, steckt ihn unter den Arm und krabbelt aus dem Schlafzimmer in Richtung Bad.
Leicht lädiert blickt er in den Spiegel. Auf dem Waschtisch steht der Vibrator, der ihn anzugrinsen scheint. Er wäscht sich, begutachtet seine Blessuren und beschließt das Erlebte für sich zu behalten. Sie wird ihm schon irgendwann von ihrem Spielzeug berichten. Der Mann an sich ist ja von Natur aus sehr gutgläubig und vertrauensvoll. Er platziert den Lustspender am ursprünglichen Fundort, dreht sich um und schläft ein.
Er wacht auf. Sein Steiß schmerzt, seine Schulter hat auch etwas abbekommen. Hinzu kommt ein etwas dicker Kopf. Das Bett neben ihm ist leer. "Ah es ist weg... sie hat nicht gemerkt dass ich es weiss..." denkt er mit einem kleinen Lächeln. Seine schmerzenden Körperteile schieben sich wieder in den gefühlsmäßigen Vordergrund. Er steht auf, geht ins Bad und duscht sich.
In der Küche sitzt sie bereits im Morgenmantel am Frühstückstisch und telefoniert. Sie sieht entspannt aus. "Sie hat nichts gemerkt..." denkt er und nimmt eine Tasse. Er verfolgt das Gespräch nur halb während er sich einen Kaffee eingießt. "Ja Leni, habe ich... nein... nein... wirklich nicht... doch, es war sehr nett... ja... finde ich auch... müssen wir wiederholen... unbedingt... ja, hab’ ihn gefunden... ok... Ciao ."
Er setzt sich an den Tisch, nimmt sich ein Frühstücksei und denkt: "Ein Segen, alles in Butter, sie hat nix gemerkt, war ich cool..." er lächelt „...und bald erzählt sie mir von ihrem neuen Spielzeug... bestimmt tut sie das... bald..."
Er hat sich einen Plan zurecht gelegt... Ganz leise ins Bad, die Abendtoilette verrichten, und dann auf Zehenspitzen in das Schlafzimmer schleichen, sich ganz langsam ins Bett legen und sie ja nicht wecken. Es war wirklich schon spät, und sie wäre nicht sehr erfreut. Gesagt, getan. Katzengleich aber wankend folgt er seinem Plan und liegt letztendlich Bett des flammneuen Schlafzimmers, das erst wenige Tage zuvor geliefert wurde.
Er legt sich langsam auf den Rücken und atmet einmal tief und lange durch. Da ertastet seine linke Hand einen länglichen, mittelharten Gegenstand. Er kann ihn im Dunkeln weder erkennen noch zuordnen. Die zweite Hand zu Hilfe nehmend tastet er den Gegenstand ab. "Was ist das nur..." fragt er als er am harten Ende eine bewegliche Stelle bemerkt. Dem männlichen Forscherdrang folgend beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.
Brrrrrrrr... das gute Stück beginnt zu leben. Vollkommen überrascht wirft er es in die Luft, versucht es im Dunkeln zu fangen und... er verfehlt es natürlich.. Das Ding landet auf dem Laminatboden, rollt ein Stückchen weit unter das Bett und verharrt dort brummend. Das Laminat wirkt wie ein Geräuschverstärker, aus dem brrrrrr wird ein BRRRRRR. Er beginnt zu schwitzen. Halb auf der Bettkante liegend versucht er dieses brummende Etwas zu angeln. Seine Hand tastet den Boden unter dem Bett ab, wird aber nicht auf anhieb fündig. Er hebt seinen Kopf um zu prüfen, ob sie wirklich noch schläft. Zeitgleich ertastet sein Zeigefinger die Spitze des Ruhestörers. Freudig nimmt er dieses zur Kenntnis, kann aber nicht mehr verhindern dass er langsam von der Bettkante rutscht. Ein Gedanke schießt durch seinen Kopf: "Neeeeeiiiiin..." zu spät.
Mit einem dumpfen Knall landet er auf dem harten Laminat, prellt sich den Steiß und zu allem Überfluss schieben seine Finger den brummenden Gegenstand weiter unter das Bett. Sein Kopf schnellt hoch, schläft sie noch? Mit den Ausmaßen des neuen Schlafzimmers noch nicht vertraut, beschließen sein Kopf und der Nachttisch Bekanntschaft zu machen. „Auaaa“... er sagt nichts, denkt es nur. Langsam reißt sein Geduldsfaden. Mit langem Arm greift er den Ruhestörer, steckt ihn unter den Arm und krabbelt aus dem Schlafzimmer in Richtung Bad.
Leicht lädiert blickt er in den Spiegel. Auf dem Waschtisch steht der Vibrator, der ihn anzugrinsen scheint. Er wäscht sich, begutachtet seine Blessuren und beschließt das Erlebte für sich zu behalten. Sie wird ihm schon irgendwann von ihrem Spielzeug berichten. Der Mann an sich ist ja von Natur aus sehr gutgläubig und vertrauensvoll. Er platziert den Lustspender am ursprünglichen Fundort, dreht sich um und schläft ein.
Er wacht auf. Sein Steiß schmerzt, seine Schulter hat auch etwas abbekommen. Hinzu kommt ein etwas dicker Kopf. Das Bett neben ihm ist leer. "Ah es ist weg... sie hat nicht gemerkt dass ich es weiss..." denkt er mit einem kleinen Lächeln. Seine schmerzenden Körperteile schieben sich wieder in den gefühlsmäßigen Vordergrund. Er steht auf, geht ins Bad und duscht sich.
In der Küche sitzt sie bereits im Morgenmantel am Frühstückstisch und telefoniert. Sie sieht entspannt aus. "Sie hat nichts gemerkt..." denkt er und nimmt eine Tasse. Er verfolgt das Gespräch nur halb während er sich einen Kaffee eingießt. "Ja Leni, habe ich... nein... nein... wirklich nicht... doch, es war sehr nett... ja... finde ich auch... müssen wir wiederholen... unbedingt... ja, hab’ ihn gefunden... ok... Ciao ."
Er setzt sich an den Tisch, nimmt sich ein Frühstücksei und denkt: "Ein Segen, alles in Butter, sie hat nix gemerkt, war ich cool..." er lächelt „...und bald erzählt sie mir von ihrem neuen Spielzeug... bestimmt tut sie das... bald..."
Finger - 26. Okt, 16:03
Nett beschrieben, ich musste schmunzeln. Für ne Frau durchaus amüsant zu lesen ;D