Sonntag, 12. November 2006

Der Geburtstag

„Eigentlich ein Tag wie jeder andere...“ denkt sich Marie als sie früh am Morgen aufwacht. So normal wie sie denkt ist der Tag jedoch nicht. Heute jährt sich zum 28. Mal der Tag ihrer Geburt. „...und das an einem Montag...“ fährt sie im Gedanken fort, „.... gefeiert wird am Samstag“. Ihre Stimmung steigt wieder. Von ihrem Naturell her ist sie eher der fröhliche und zuversichtliche Typ. Es hat ihr oft im Leben weiter geholfen, die vielen kleinen Wunden des Lebens schnell wieder verheilen lassen. Sie gehört nicht zu den Frauen die diese Wunden zu Narben werden lassen, und wenn, dann lebt sie offen damit.

Die Nacht war wieder kurz, mittlerweile ist sie kurze Nächte gewöhnt. Gerne würde sie wieder einmal für einen längeren Zeitraum entspannen, ihr selbst und ihrem Körper etwas Gutes tun. Momentan sind die Möglichkeiten leider begrenzt, sie macht das Beste daraus. Seit einiger Zeit hat sie Kontakt zu einem wildfremden Mann. Sie kennt ihn nicht, hat ihn nie gesehen, nie gespürt und nie gerochen. Ihre Gespräche zeichnen sich jedoch von einer nicht alltäglichen Offenheit aus. Ihr gefällt das, und ihm offensichtlich auch. Der Abend davor war wieder so ein Abend, der sie im wahrsten Sinne des Wortes fast um den Verstand gebracht hatte.

Es begann wie immer recht harmlos... und endete für beide Seiten in einem äußerst erregten aber gleichzeitig auch entspannten Zustand. Gerne würden sie sich persönlich kennen lernen, sich direkt in die Augen sehen und das bereits Gesprochene und Geschriebene in die Tat umsetzen. Ihre Gedanken kreisen immer öfter um diesen Mann, der ihr zumindest virtuell das gibt, was sie lange vermisste. Er lässt ihre Phantasie spielen, ist mit seinen Worten ihr Wegweiser für fesselnde Phantasieerlebnisse. Insgeheim sehnt sie sich nach dem körperlichen Kontakt, dass es endlich passiert zwischen ihnen, nicht nur virtuell.

Während des Tages klingelt öfter das Telefon, Glückwünsche werden entgegen genommen, der eine oder andere kurze Besuch eines Verwandten oder Freundes. Immer wieder sind ihre Gedanken für einen kurzen Augenblick bei ihm, „...was wohl wäre, wenn er plötzlich da wäre“. Phantasien, Gedanken der Lust und des Verlangens rücken für Augenblicke in den Vordergrund. Seine geschriebenen Worte haben sie oft in die Welt der erotischen Tiefen eintauchen lassen, sie oft fühlen lassen, wie schön es sein könnte.

Es ist Abend, der Tag klingt aus. Marie lässt sich ein Bad ein. Sie taucht ein in die beruhigende Sinnlichkeit des warmen Wassers und sie fühlt wie ihr Körper sich entspannt. Sie denkt wieder an ihn, seine Worte, und sie streichelt dabei ihre leicht aus dem Wasser ragenden Brustwarzen. Sie schließt die Augen und denkt an die Momente der Lust und der Leidenschaft. „Wäre er jetzt hier... ich glaube ich würde verrückt werden...“ denkt sie als sie den Teil zwischen ihren Schenkeln berührt, in den er so oft im Gedanken eingedrungen ist, mit der Zunge, den Fingern und seinem besten Stück.

Für diesen Abend war nichts weiter geplant. „aber... es könnte ja sein... ich will vorbereitet sein, wenn es auch nur für mich selbst ist...“ denkt sie als sie sich abtrocknet. Sie geht ins Schlafzimmer und zieht die Sachen an, die sie selbst gerne trägt, die sie gerne auf der Haut spürt und von denen sie weiß, dass sie ihn um den Verstand bringen würden. Halterlose dunkle Nylons, ein fast durchsichtiges dunkles Top... die Pumps die er sicherlich lieben würde. Darüber zieht sie den Bademantel, in dessen Taschen sie zwei ihrer Lustspender steckt. Sie setzt sich vor das Notebook und sucht erwartungsvoll seine Nähe im Erotic-Chat. Er ist nicht zu sehen. Eine kurze Trauer kommt in ihr hoch. Waren die Erwartungen vielleicht zu hoch gesteckt? Hatte der Wunsch die Realität derart verdrängt?

23 Uhr... und er ist nicht Online... „er wird schon noch kommen...“. Sie vertreibt sich die Zeit im Chat mit den Leuten, die sie seit kurzem kennt. „Ich muss ihm unbedingt ein Bild zukommen lassen, er soll wissen was er im Real Life verpasst...“ denkt sie lächelnd. Es ist halb zwölf. Sie bemerkt die Müdigkeit in sich aufsteigen. Sie lehnt sich zurück und spielt im Gedanken durch: „Schimpf ich mit ihm? ... ich habe so ein Verlangen und bin jetzt schon ganz kribbelig....“

Es klopft leise an der Tür. „Wer soll das sein?...“ Sie schaut auf die Uhr: „ ... Um diese Zeit?“ Marie verschnürt den Bademantel und öffnet die Tür und er steht vor ihr, mit einer in Seidenpapier geschlagenen roten Rose in der Hand und einem freundlichem Lächeln auf den Lippen. Er flüstert: „Hallo Marie... Es ist spät... aber der Flieger, du weißt ja wie das ist...“ Er geht an ihr vorbei in die Wohnung. Sie schließt die Augen und atmet seinen Duft ein. Ein Duft von Männlichkeit, der Duft den sie so liebt. Sie folgt ihm, er dreht sich im Wohnzimmer um und hält einen Finger vor seine geschlossenen Lippen: „Psssst“. Er legt einen Finger auf ihre Lippen und sagt leise: „Ich bin dein Geburtstagsgeschenk... dein unausgesprochener Wunsch...“ Marie öffnet seine Jacke und sein Hemd. Die Jacke fällt hinunter auf den Boden. Mit den Händen schiebt Marie die Hemdhälften zur Seite und liebkost spontan seine Brustwarzen. Mit einer Hand öffnet sie ihren Bademantel und lässt ihn an sich hinab gleiten. Sie schmiegt ein Bein an seinem Oberschenkel an und sagt leise: „Ich träume…“

Sie lässt von ihm ab und setzt sich auf die Couch, die Beine weit gespreizt sagt sie: „Komm’ ... lass mich deine Zunge in mir spüren.“ Er senkt seinen Kopf in ihre Scham und sie schließt die Augen. Sie genießt es und streichelt dabei ihre Brüste. Sie fühlt ihn in sie eindringen... mit der Zunge und den Fingern... es ist ein schönes Gefühl. Sie ist glücklich wie lange nicht mehr und sie flüstert: „Stecke ihn rein wo du willst... so oft du willst... so tief du willst.“ Alles bisher mit ihm virtuell Erlebte passiert nun abermals... sie spürt wie er in ihren Mund eindringt, sie schmeckt seine herbe Männlichkeit, wie sein warmes Sperma über ihre Zunge hinabläuft, wie sie vaginal und anal befriedigt wird. Sie spürt wie die Orgasmen ihren Körper in Glückseligkeit versetzen.

Gänzlich befriedigt schläft Marie ein, sein Geschmack ist präsent und sie lächelt als sie die Augen schließt. Plötzlich wird sie von einem Piepton geweckt. Sie liegt auf der Couch. Auf dem Bildschirm blinkt ein „Calluser“ Schirm im Gleichtakt mit dem Ton. Dort steht in großen Lettern eine Nachricht von ihm: „ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG. KUSS MARCEL“. Sie ist etwas benommen. War es ein Traum? Auf der Couch neben ihr liegen zwei offensichtlich benutzte Dildos. Ihre Scham ist feucht, ihr Haar etwas zerzaust. „Es war nur ein Traum... seufz...“ Es wird ihr bewusst. „...aber es war ein schöner Traum...“ sie lächelt. Sie schaltet das Notebook aus, steckt die Dildos in die Taschen des Morgenmantels und begibt sich ins Bett. Auf dem Couchtisch liegt von ihr unbemerkt eine in Seidenpapier eingeschlagene, rote Rose...

Dienstag, 31. Oktober 2006

Erinnerungen an die Jugendzeit

Lasziv steckt sie sich den Finger in den Mund. Sie ist sich der Wirkung solchen Handelns voll bewusst. Sie weiß wie scharf ihn das macht. Er will mehr, viel mehr, aber sie lässt es nicht zu und stößt ihn zurück...

Sven bekommt wieder dieses komische Gefühl als er die Eröffnungsszene von "Haushälterinnen III" gespannt und mit halb offenem Mund verfolgt. Es kribbelt in seinem Körper, seine Brille rutscht leicht von der Nase. Es ist fast so schön wie damals, als er im Internet die Seite mit den vielen Midifiles gefunden hat, von der er natürlich sofort herunter saugte was zu saugen war. Mit der Zeit und der midialen Hilfe hat er solche Klassiker wie "Kendel in se wind" geschaffen. Er erinnert sich noch an die Worte seiner Mutter: "Spiel nicht so viel mit den Computern, lerne lieber was anständiges wie ich" und er denkt sich: "Tja Mutti, ich habe es geschafft, bin selbstständig und hatte auch fast schon mal Sex mit Frauen."

Er sieht auf seine Hände und denkt sich "Was ihr alles könnt... ihr kennt jede Taste auf dem Keyboard, kennt jeden Knopf auf den Fernbedienungen...". Sven schaut sich um und kontrolliert kurz die eingehenden Downloads von diversen Filesharing Servern. Er sinniert: "Ah, endlich, Nymphomanische Ostwestfälinnen ist gleich fertig... noch 5 Prozent... den zieh ich mir heute Abend bei nem Big Mac rein". Er lehnt sich zurück in seinen neuen, 59 Euro teuren Chefsessel von Obi, und beginnt zu träumen... von seiner Jugend, von damals, von Ostwestfalen, seiner glücklichen Teenager Zeit...

Er sieht sich im Jugendheim, mit all den anderen Teenagern. Er kann alles überblicken, was verständlich ist. Er ist mit 23 Jahren der Älteste und von entsprechender Statur. Ihm eilt in der Kleinstadtgemeinschaft ein gewisser Ruf voraus: Bestfrisierter Teenager. Er ist stolz darauf und ist sich seiner Wirkung auf die weibliche Fraktion der Jugendheimbesucher durchaus bewusst. Er machte sich gerne einen Spaß daraus, bedruckte dünnen Karton mit den Sätzen: "Ich will mit dir schlafen. Wenn du das auch willst brauchst du nichts zu sagen, nur lächeln". Er verteilte diese regelmäßig an den Discoabenden, die alle 2 Wochen statt fanden. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach ca. 500 Kärtchen, 12 blauen Augen und unzähliger geröteter Wangen traf er sie: Josepha.

Josepha war mit ihren Eltern erst vor einer Woche aus Leipzig übergesiedelt und war noch sehr fremd in dem neuen Land. Sie hatte bisher keinen Anschluss gefunden, was weniger an ihrer lieblichen Art, aber umso mehr an ihrem, sagen wir einmal, direktem Auftreten lag. Als sie Svens Karte Nr. 501 in den Händen hielt lachte sie laut und sagte in akzentfreiem Deutsch: "Nü bön ösch obba öbberroscht, is dös schönes bobier". Sven, der seine Hände mittlerweile schützend vor sein Gesicht hielt, er hatte ja nicht mit dieser netten Antwort gerechnet, schaute durch seine Finger. Er erblickte das Gesicht einer leicht übergewichtigen 18 jährigen, die sichtlich darum bemüht war, ihren zahlreichen Hautunreinheiten mit entsprechenden Gegenmaßnahmen entgegen zu treten. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Ein Traumpaar hatte sich gefunden. Der bestfrisierte Teenager und die meistgeschminkte Teenagerin. Sie tanzten den ganzen Abend zur Musik von Wolle Petry, Roger Whittaker und Elton John, Sven ließ "Kendel in se wind" sogar zwei Mal hintereinander spielen. Ihre Wege trennten sich nach dem Discobesuch. Sven verabschiedete sich höflich, schob sich mit der Hand erst die Brille hoch, dann die Haare zurecht und machte einen Diener, genau so, wie seine Mutter es ihm beigebracht hatte. Sven war glücklich und daheim im Bett sagte er noch einmal leise ihren Namen, sah seine Hände an, dachte was sie alles können und machte das Licht aus.

Sven wird durch die "Fertigmeldung" des aktuellen Downloads geweckt. Er räuspert sich und denkt sich: "Klasse, fertig, jetzt hole ich mir nen Burger". Als er aufsteht bemerkt er den feuchten Fleck in seiner Hose. Er schmunzelt als es ihm wieder einfällt... Josepha... Er schaut auf seine Hände und grinst... sogar wenn ich schlafe... was ihr so alles könnt.

Montag, 30. Oktober 2006

Der Weg

Willst Du sehr weit nach vorne sehn,
die Zukunft suchen und befragen,
mit dem Schicksal tanzen gehn,
was würde es dir dann wohl sagen?

Dein Leben nur Dein Schicksal kennt,
niemand anders kennt dich mehr,
es leider nicht die Antwort nennt,
und deshalb ist es auch so schwer.

Der Weg der sich noch sehr weit zieht,
mit all den Löchern und mit Steinen,
den wirst Du gehn bis Du dann siehst,
sein Ende wird erscheinen.

Auf diesem Weg den Du begonnen.
der Nebel viel undeutlich macht,
aber Menschen die dich kennen,
geben sicher auf dich acht.

Sie sind da, wenn du sie brauchst,
wenn die Angst dich fast besiegt,
oder wenn die dunkle Zeit,
zu schwer auf der Seele liegt.

Der Weg ist irgendwann zu Ende,
du drehst dich um und blickst zurück,
denkst noch mal nach, an das was war,
und dann beginnt ein neues Glück.

Für Aenne

Schluß

Ohne ihr ein Wort zu sagen,
wendet er sich von ihr ab.
Lässt sie mit den ganzen Fragen,
mit den Sorgen, mit den Klagen,
mit dem Kind in ihren Händen,
nun allein, er wills beenden.

Lange ahnte sie es schon,
ja, es plagten sie Gedanken,
das der Weg der vorgezeichnet,
der von ihnen vorbereitet,
bald ein jähes Ende nimmt,
und auch Reden nichts mehr bringt.

Eingeschlossen in Gefühlen,
und in der Vergangenheit,
sucht sie nach Gemeinsamkeiten,
kramt in allen Kleinigkeiten,
sucht die Gründe für das Jetzt,
Ihr wirds klar und ist entsetzt:

Diese Liebe, wie sie einst,
war von ihnen so beschworen,
ist am Ende, ist verschwunden,
übrig bleiben nur die Wunden,
die jetzt noch so heftig brennen,
doch jetzt sieht sie's, kanns erkennen.

Der erste Schmerz, er ist verflogen,
sie ordnet ihre Sinne neu,
wär das Leben ohne ihn,
schlechter, ließe sie ihn ziehn?
soll sie Kompromisse machen,
er vieleicht darüber lachen?

Ohne ihm ein Wort zu sagen,
wendet sie sich von ihm ab,
hält das Kind in ihrem Arm,
hält es sicher, hält es warm,
lässt ihn ziehn und sagt sich dann:
"Lieber nicht mit diesem Mann"

Tod

Da ist doch dieser nette Mann, erwachsen und gereift,
leicht angegraut, an vielen Haaren, der eines nicht begreift.

Er fragt sich oft, "Was ist das nur, was mich so berührt,
du hast doch schon so viel erlebt, so oft warst du verliebt."

Der Mann setzt sich an seinen Tisch, hält die Hände vor's Gesicht,
in seinen Tränen sucht er Trost, die anderen sehn es nicht.

Er denkt an all die schönen Zeiten, die er einst durchlebte,
an Musik, an Freunde auch und die Frauen die er liebte.

In den Gedanken, die er denkt, wünscht er sich einen Ort,
an dem er wieder er sein kann, der Schlaf trägt ihn nun fort.

Es wird ihm klar, es ist vorbei, viel wird es nicht mehr geben,
"Das war es also..." sagt er sich "...das war nun mein Leben".

Der nette Mann steht auf vom Tisch, er seufzt ein letztes Mal,
wischt sich die Tränen vom Gesicht, greift Jacke, Hut und Schal.

Er schließt die Türe hinter sich, er wirkt etwas verloren,
entschlossen geht er an der Ort, den er sich auserkoren.

Der Mann greift in die Manteltasche, fühlt den kalten Stahl,
denkt bei sich "Ich werd' es tun, beende diese Qual".

Er hebt die Waffe, spannt den Hahn, hält sie sich vors Gesicht,
und er drückt ohne Zögern ab, sieht zuletzt das gleissende Licht.

Mit einem Schrei, am Tische sitzend, wacht er auf im dunklen Raum,
"Gott sei dank, was für Gedanken, es war nur ein böser Traum".

Wichtig !!!

Willkommen in meinem Webblog.

Die hier geschriebenen Texte entstammen sämtlichst meinen Gehirnwindungen und sind zum Teil nicht jugendfrei, also... alles unter 18 Jahren schnell wieder hier raus, der Form halber sei dies gesagt.

Kommentare sind willkommen und gewünscht. In unregelmäßigen Abständen werden die Inhalte aktualisiert.

So Long
Euer Finger

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Du bist ein Ass...
Irgendwie war mir klar, dass es noch Brüder im...
Korinthe - 1. Dez, 16:36
Der Geburtstag
„Eigentlich ein Tag wie jeder andere...“...
Finger - 12. Nov, 21:14
Klar! ... Halbe Halbe...
Klar! ... Halbe Halbe ;-)
Finger - 9. Nov, 18:29
Hallo Finger, kann ich...
Hallo Finger, kann ich mit diesem Text einen Song machen Gruß...
pegahorn - 9. Nov, 17:51
Letzter Teil
Auch in diesem Teil geht es noch einmal heftiger zur...
Finger - 1. Nov, 02:22

Suche

 

Status

Online seit 674 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Dez, 16:36

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Böse Geschichten
Francine - WE in Dieppe
Gedichte
Geschichten
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren